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Eta Linnemann Bibelkritik auf dem Prüfstand Wie wissenschaftlich ist die wissenschaftliche Theologie? Taschenbuch, 184 Seiten, VTR 1998 ISBN 978-3-933372-19-2
Ein Werk neutestamentlicher Apologetik, das die "Wissenschaftlichkeit" der historisch-kritischen Theologie einer scharfen Prüfung unterzieht. Eta Linnemann prüft die Bibelkritik, welche sich als historisch-kritische Theologie an unseren Universitäten etabliert hat und den Alleinvertretungsanspruch für wissenschaftliche Theologie erhebt. Der Versuch, mit dem angeblich ältesten Evangelium Q unsere kanonischen Evangelien beiseite zu schieben wird als »kluge Fabel« entlarvt. Es wird gezeigt, dass eine literarische Abhängigkeit zwischen den drei synoptischen Evangelien nicht nachweisbar ist und ein synoptisches Problem demnach gar nicht besteht. Angebliche Beweise für die »Unechtheit« von 10 neutestamentlichen Schriften halten einer genauen Prüfung nicht stand: Wortlisten, die zu diesem Zweck zusammengestellt wurden, erwiesen sich als unzulänglich, wenn man die Struktur des neutestamentlichen und speziell des paulinischen Vokabulars betrachtet. Für die behauptete literarische Abhängigkeit einer der sogenannten »Pseudepigraphen« hat man keinen zureichenden Beweis erbracht. Das Verfahren der Bibelkritik, mit Hilfe geschichtlicher Zuordnung oder theologischer Einordnung zehn der neutestamentlichen Schriften zu Pseudepigraphen zu erklären, besteht den Test nicht. Es bringt keine wissenschaftlichen Ergebnisse hervor. Der Leser dieses Buches versteht, dass die sogenannte „Bibelkritik“ nicht wissenschaftlich begründet werden kann und studiert seine Bibel mit befreitem Geist und geöffneten Augen. Nur noch ein Buch auf Lager.
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